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COVID-19 – Information für unsere Kunden

Unser wichtigstes Anliegen und unsere oberste Priorität bei Hanse Handels Haus sind immer der Schutz, die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kunden und Geschäftspartner sowie der eigenen Mitarbeiter und deren Familien.
Die letzten Monate waren aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 (SARS-CoV-2) für alle eine sehr herausfordernde Zeit und wir möchten Ihnen versichern, dass wir alle Möglichkeiten ergreifen, unsere Kunden hierbei so gut es geht zu unterstützen.
In dieser außerordentlichen Situation erreicht uns oft die Frage, ob durch den Betrieb von Klimaanlagen ein erhöhtes Risiko zur Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Zur Beantwortung dieser Frage orientiert sich Hanse Handels Haus in erster Linie an den Expertenmeinungen und -einschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des Umweltbundesamts (UBA) und des Fachverbands Gebäude-Klima e. V. (FGK).

Ausreichende Frischluftzufuhr ist essenziell

Nach aktuellem Kenntnisstand wird COVID-19 hauptsächlich durch Tröpfchen- und Aerosolinfektion übertragen. Da sich besonders Aerosole sehr lange in der Umgebungsluft halten können, sollte genutzten Räumen so viel Außenluft wie möglich zugeführt werden, um einen sogenannten „Verdünnungseffekt“ zu erzielen. Diese Empfehlung gilt vollkommen unabhängig davon, ob in einem besetzten Raum ein Klimagerät installiert ist oder nicht. Eine Zuführung der Außenluft kann auch durch zentrale Lüftungsanlagen oder durch Fensterlüftung erfolgen. Darüber hinaus ist eine fortlaufende Belüftung auch bei unbenutzten Räumen zu empfehlen.

Mono-Split- und Multisplit-Geräte

Die Beurteilung, ob aktive SARS-CoV-2-Partikel von einer infizierten Person über Klimaanlagen in Split- und Multisplit-Bauform verteilt werden und so Dritte im gleichen Bereich infizieren könnten, ist nicht einfach. Dies liegt daran, dass jede Einheit, ihre Position im Gebäude, die Luftzufuhr sowie die Art und Weise, wie jedes Unternehmen in seinen Büroräumen die Anlagen zum Heizen oder Kühlen verschiedener Bereiche nutzt, eine immense Anzahl verschiedener Variablen aufweist. Es kann jedoch bei diesen Geräten eine Übertragung von SARS-CoV-2-Partikeln von einem Raum in den anderen ausgeschlossen werden, da die Geräte immer nur einen einzelnen Raum oder eine Raumzone versorgen.

Generell ist davon auszugehen, dass Split- und Multisplit-Innengeräte nicht zu einer Verbreitung des Virus beitragen.

Zum Betrieb von Raumklimageräten in Monoblock-, Split- und Multisplit-Ausführung stellt das UBA fest: Dezentrale Klimageräte, die nur einzelne Räume in einer Wohnung oder einem Gewerbegebäude kühlen und entfeuchten, übertragen keine Viren von einem Raum in andere Bereiche des Gebäudes. Auch eine Vermehrung von Corona-Viren im Klimagerät schließt das UBA aus, da Viren zu ihrer Vermehrung Wirtszellen brauchen, beispielsweise menschliche Zellen. Die Geräte können also unbesorgt weiter betrieben werden.

Wichtig ist allerdings, gleichzeitig eine effektive Lüftung sicherzustellen, um die Virenlast im Raum möglichst gering zu halten. Ist keine mechanische Lüftung vorhanden, sollte ausgiebig über die Fenster gelüftet werden. Diese Sichtweise wird auch vom Fachverband Gebäude-Klima e.V. vertreten.

Fazit für Klimaanlagen & COVID-19

Das Risiko einer Übertragung durch eine Klimaanlage stellt sich wesentlich geringer dar, als bei einer Übertragung von Mensch zu Mensch in einem geschlossenen Raum oder durch eine Oberfläche, auf der sich Feuchtigkeitströpfchen direkt ablagern.